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Asse-GmbH: Strahlenschutz und Umgebungsüberwachung im Bereich der Schachtanlage Asse - Jahresbericht 2008

Datum
17.09.2009

Das BfS hat am 1. Januar 2009 als Betreiber die Verantwortung für das Endlager Asse übernommen. Bis dahin war das Helmholtz Zentrum München für den Betrieb der Schachtanlage zuständig.

Der jetzt vorliegende Jahresbericht 2008 „Strahlenschutz und Umgebungsüberwachung im Bereich der Schachtanlage Asse“ beschreibt die in der Verantwortung des Helmholtz Zentrums durchgeführten Maßnahmen zur Überwachung der Anlage im Hinblick auf den betrieblichen Strahlenschutz, die Kontrolle der radioaktiven Emissionen und die Umgebungsüberwachung. Die Überwachung wurde gemäß einer Anordnung des Landesbergamtes Clausthal-Zellerfeld analog der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI) durchgeführt. Da das BfS im Berichtszeitraum noch nicht für die Schachtanlage Asse zuständig war, erfolgte die Fertigstellung des Jahresberichtes 2007 in alleiniger Verantwortung der Asse-GmbH, die seit Januar 2009 im Auftrag des BfS als Betriebsführungsgesellschaft für das Endlager tätig ist.

Zur Überwachung der Radioaktivität in der Umgebung der Schachtanlage wird an ausgewiesenen Stellen die Gamma-Ortsdosis, die Gamma-Ortsdosisleistung, die Aerosolaktivität in der Umgebungsluft, die Aktivitätsflächenbelegung des Bodens sowie die Beta-Aktivität im Grund- und Oberflächenwasser gemessen. Zusätzlich werden Boden- und Bewuchsproben sowie das Trinkwasser der umliegenden Ortschaften, soweit es aus dem Bereich des Asse-Höhenzuges stammt, in regelmäßigen Abständen auf Radioaktivität untersucht.

Die über die Schächte ausziehenden Wetter der Schachtanlage werden regelmäßig auf radioaktive Stoffe hin untersucht, wobei die Aerosolaktivität kontinuierlich gesammelt und gemessen wird und Tritium, Radon und andere Radionuklide stichprobenartig oder nach kontinuierlicher Sammlung ermittelt werden. Mit den gemessenen Abluftdaten wird für die Bevölkerung in der Umgebung der Schachtanlage eine potentielle Strahlenexposition berechnet und die Einhaltung der Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung belegt.

Zum Schutz der Beschäftigten werden unter Tage die Gamma-Ortsdosis und die Gamma-Ortsdosisleistung sowie die Personendosis der Beschäftigten gemessen. Zusätzlich wird das unter Tage beschäftigte Personal auf inkorporierte radioaktive Stoffe untersucht.

Der Jahresbericht enthält ferner eine ausführliche Beschreibung der Kontaminationsüberwachung an Salzlösungen, die in den verschiedenen Bereichen der Schachtanlage Asse vorkommen.

Zusammenfassend wird mit dem Bericht dargestellt, dass der Nachweis für die Unterschreitung der gültigen Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung im Hinblick auf die Strahlenexposition der Bevölkerung, der Umwelt und des Personals im Jahr 2008 geführt worden ist.

Datei ist nicht barrierefrei  Asse-GmbH: Strahlenschutz und Umgebungsüberwachung im Bereich der Schachtanlage Asse - Jahresbericht 2008 (PDF, 740 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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