Was passiert in der Asse?
Arbeiten für einen sicheren Betrieb
- Datum
- 11.09.2009
Seit dem 1. Januar 2009 betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) das Endlager Asse nach den strengen Regeln einer kerntechnischen Anlage. Als zentralen Bestandteil eines sicheren Betriebs hat das BfS erstmals die nach Atomrecht vorgeschriebene Notfallvorsorge für den Fall eines nicht beherrschbaren Lösungszutritts erarbeitet.
Zum Schutz der Beschäftigen hat das BfS Strahlenschutzbereiche definiert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von ihrem Arbeitsbereich unter Tage mit Dosimetern ausgestattet. Mit einem Gesundheitsmonitoring wird möglichen Erkrankungen ehemaliger und heutiger Beschäftigter nachgegangen. Luft und Wasser der Umgebung werden weiterhin regelmäßig kontrolliert.
Darüber hinaus hat das BfS weitere Schutzmaßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Sicherung der Abfälle, die Stabilisierung des Bergwerkes und das Sammeln und der Abtransport des eindringenden Wassers.



