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Asse II (Link zur Startseite)

Probephase (Faktenerhebung)

Datum
07.12.2012

Damit die eingelagerten radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II zurückgeholt werden können, müssen Unsicherheiten und Wissenslücken beseitigt werden. Nur so kann die technische Umsetzung konkret angegangen werden.

Faktenerhebung: Schaffung einer breiten Datenbasis

Um die Sicherheit von Mensch und Umwelt bei der Rückholung zu gewährleisten, müssen im Vorfeld viele Daten gesammelt werden – beispielsweise über den Gebindezustand, über die radioaktive Belastung der Kammerluft sowie über die Stabilität der Einlagerungskammern. Mit dem Projekt Probephase (Faktenerhebung) wird diese Datenbasis geschaffen werden.

Bohrungen sollen neue Erkenntnisse bringen

Mit mehreren Bohrungen wollen BfS und Asse GmbH die Umgebung und das Innere der Kammern 7 und 12 sowie den Zustand der darin lagernden radioaktiven Abfälle untersuchen. Ziel der Bohrungen ist es, bisherige Erkenntnisse der in der Asse lagernden Abfälle und der Einlagerungskammern zu präzisieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Anhand der dabei gewonnenen Erkenntnisse soll entschieden werden, wie die nach Auffassung von BMU und BfS beste Stilllegungsoption für die Asse, die Rückholung der Abfälle, möglich ist bzw. wie sich die bei dieser sogenannten Probephase (Faktenerhebung) gewonnenen Erkenntnisse auf die Rückholung auswirken.

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