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Asse II


Meldung "Mir ist die Unwahrheit gesagt worden"

Der frühere Bundesforschungsminister Volker Hauff (SPD) im Gespräch mit der ASSE EINBLICKE

Asse Einblicke 17

"Wir alle sind falschen Erwartungen erlegen", sagt der frühere Bundesforschungsminister Volker Hauff (SPD) selbstkritisch im Rückblick darauf, wie sorglos die Atomabfälle zwischen 1967 und 1978 in die Schachtanlage Asse eingelagert worden sind. Bereits 1964 habe es Schriftstücke gegeben, die einen Wassereinbruch in die Asse nicht ausgeschlossen hätten. 1972 sei ihm aber noch in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Forschung und Technologie versichert worden, dass das Eindringen von Wasser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne. "Mir und auch meinen Amtsvorgängern ist die Unwahrheit gesagt worden", stellt Hauff in der neusten Ausgabe des ASSE EINBLICKE dar.

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Meldung Abdichtbauwerke stabilisieren das Bergwerk

Notfallplanung soll Austritt großer Mengen radioaktiver Stoffe verhindern

Anlässlich aktueller Diskussionen um einzelne Stabilisierungen im Bergwerk Asse im Rahmen der Notfallplanung erläutert das BfS die Notwendigkeit einzelner Verfüllmaßnahmen, um Stabilität und Sicherheit in der Grube zu verbessern. Für den Fall eines unbeherrschbaren Wassereinbruchs in die Schachtanlage Asse II hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Notfallplanung erstellt. Vorsorgliche Maßnahmen müssen bereits umgesetzt werden. Maßnahmen, die erst beim Eintritt eines Notfalls durchzuführen sind, werden priorisiert vorbereitet.

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