Der frühere Bundesforschungsminister Volker Hauff (SPD) im Gespräch mit der ASSE EINBLICKE

"Wir alle sind falschen Erwartungen erlegen", sagt der frühere Bundesforschungsminister Volker Hauff (SPD) selbstkritisch im Rückblick darauf, wie sorglos die Atomabfälle zwischen 1967 und 1978 in die Schachtanlage Asse eingelagert worden sind. Bereits 1964 habe es Schriftstücke gegeben, die einen Wassereinbruch in die Asse nicht ausgeschlossen hätten. 1972 sei ihm aber noch in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Forschung und Technologie versichert worden, dass das Eindringen von Wasser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne. "Mir und auch meinen Amtsvorgängern ist die Unwahrheit gesagt worden", stellt Hauff in der neusten Ausgabe des ASSE EINBLICKE dar.
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